Keramikimplantate für feste Zähne

Warum sie die beste Alternative zur Prothese sind

7. Dezember 2021
Manchmal lässt es sich einfach nicht mehr abwenden: eigene Zähne erkranken oder sterben gar ab. Da tote oder verfaulte Zähne eine wirkliche Gefahr für die Gesundheit sind und sogar chronische Krankheiten auslösen können, sollte Sie nun auf jeden Fall einen Zahnarzt aufsuchen, um untersuchen zu lassen, ob eine Zahnentfernung notwendig ist. Sollte das der Fall sein, geht mit dieser Entscheidung die Frage einher: wie ersetze ich die verlorenen Zähne, vor allem, wenn es immer mehr werden? Der erste Gedanke ist dann oft: geht nochmal eine Brücke oder bleibt nur noch eine herausnehmbare Prothese. Doch wirklich ideal ist das nicht immer. Da bieten sich Implantate und vor allem Keramikimplantate meist als beste Lösung an. Warum diese zum einen besser als Metallimplantate sind und außerdem die herkömmlichen „3. Zähne“ übertrumpfen, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Keramikimplantate für feste Zähne

Feste Zähne oder Stress beim Essen?

Grundsätzlich ersetzen Zahnimplantate die eigenen, verloren gegangenen Zähne. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, „Ihre“ Zähne wieder fest im Knochen zu verankern. Natürlich sind es nicht mehr die eigenen Zähne, aber betrachten Sie es einfach als künstliche Wurzeln, auf denen wir festen Zahnersatz verankern können.

Dieser Zahnersatz kann zum Beispiel eine Brücke sein, aber auch eine herausnehmbare Prothese. Die Implantate dienen hierfür als Fixpunkt und Anker. Somit verbessern wir also deutlich den Halt. Denn nur unzureichend oder gar nicht verankerten Prothesen haben den großen Nachteil, dass sie sich unter Umständen beim Essen lösen, sodass Speisereste unter die Zähne kommen und dort Schmerzen verursachen.

Keramikimplantate vs. Titanimplantate

Wenn Sie sich für Implantate entscheiden, um wieder unbekümmert in einen Apfel beißen zu können, dann ist die nächste Frage: Titan oder Keramik?

Eines der gängigsten Implantat-Materialien ist mit Sicherheit das moderne Titan Grade 4, wobei „Grade 4“ ein Rein-Titan bezeichnet. Wir haben es hierbei mit einem Material zu tun, dass sehr reaktionsfreudig mit Sauerstoff ist. Auf der Oberfläche des Implantats bildet sich so Titanoxid. Das aktiviert zwar die Einheilmechanismen – aber man muss sich bewusst sein, dass man ein unedles Metall im Knochen hat, dass über die oben genannte Korrosion die entsprechende Einheilung aktiviert. Einige Menschen reagieren mit allergischen Reaktionen auf diese Titanoxidpartikel. Dabei kann es auch zur Abstoßung des Implantates kommen. Auf alle Fälle haben Sie sicher Titanoxid im Knochen, welches eventuell über Blutgefäße, Lymphgefäße oder Nervenbahnen im Körper verteilt werden kann.

Natürlich werden mögliche Allergien vor dem Implantieren getestet – man kann jedoch diesem Risiko auch komplett aus dem Wege gehen. Dafür können keramische Implantate aus Zirkonoxid verwendet werden. Diese sind nicht nur weiß und damit ästhetisch wesentlich schöner – sie sind auch elektrochemisch neutral, sie korrodieren nicht und werden genauso wenig vom Körper aktiv abgestoßen. Außerdem interagieren Keramikimplantate nicht mit elektromagnetischen Feldern. Grundsätzlich sind nämlich alle Metalle im menschlichen Organismus Fremdkörper. Das fordert nicht nur das Immunsystem heraus, sondern verursacht auch Wechselwirkungen und Mikroströme mit elektromagnetischen Feldern.

Auch die Behandlungsdauer unterscheidet sich deutlich. Während der Prozess bei Titanimplantaten bis zu 18 Monate dauern kann und bis zu 7 Sitzungen notwendig sind, haben Sie im Idealfall bei Keramikimplantaten nach nur ca. 4 Haupt-Terminen innerhalb von 5-6 Monaten wieder feste Zähne.

Warum Keramikimplantate in vielen Praxen leider noch kein Standard für Ihre Gesundheit sind

Die Faktenlage spricht eigentlich für sich. Keramikimplantate sind das Nonplusultra für Ihre Mundgesundheit, wenn es um dauerhaften Zahnersatz geht. Zur Implantation von keramischen Implantaten sind jedoch die Ausbildung und Erfahrung des Implantologen sehr wichtig und bedingen eine spezielle Weiterbildung.

Außerdem ist die Behandlung im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes mit Nährstoff-Supplementierung und umfassender immunologischen Vorbereitung empfehlenswert, damit sie zum Erfolg führt. Auch dafür ist natürlich spezielles Fachwissen notwendig, was nicht Teil der Standard-Zahnarztausbildung ist.

Bei Bülow90 – Die Zahnärzte können wir Ihnen all diese Zusatzqualifikationen anbieten, um mit Keramikimplantaten einen festen und nachhaltig gesunden Zahnersatz für Sie anzupassen.

​Das Fazit – lieber metallfreier, fester Zahnersatz statt lockerer Prothese

Galten „die herausnehmbaren Dritten“ lange Zeit als unausweichliche Lösung, sobald man die eigenen Zähne verlor, hat sich die Zahnmedizin in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Jetzt können wir Ihnen mit Keramikimplantaten wirklich langfristige, gesunde Möglichkeiten anbieten, mit denen Sie wieder feste Zähne bekommen können. Freuen Sie sich schon mal auf den saftigen Apfel oder das Steak – je nachdem…

Haben Sie Fragen dazu oder zu anderen Themen rund um Ihre Mundhygiene oder sind an unserem ganzheitlichen Behandlungsansatz interessiert? Dann vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis. Wir freuen uns auf Sie.

F. Michael Sendler - Zahnarzt und Spezialist für Zahnimplantate aus Keramik

Frank Michael Sendler, Zahnarzt

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